Die Türkei und der IS – eine Kooperation zwischen Islambrüdern

Aussagen von mutmaßlichen Schwerverbrechern sind grundsätzlich mit Vorsicht zu genießen. Das gilt auch und vor allem dann, wenn der Betroffene sich als Träger wichtiger Informationen ausgibt. Gleichwohl: Das, was ein Mann mit den Kampfnamen „Abu Mansour al Maghrebi“ (deutsch: Vater des Sieges, der Maghrebiner) im Gespräch mit Anne Speckhard darlegt, klingt plausibel. Und es stellt die Frage in den Raum: Warum arbeitet die NATO, warum arbeitet Deutschland noch zusammen mit einem Mann, der offensichtlich nicht nur den fundamentalislamischen Terror unterstützt, sondern eine aggressiv-imperialistische Politik gegenüber seinen Nachbarländern und –völkern auf der Agenda hat?

Spitzwege dokumentiert die Kernaussagen eines Gesprächs, dessen Tragweite sich erst erschließt, wenn man es im Umfang seiner Aussagen erfasst hat.

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Die Akteure

Anne Speckhard ist Direktor des Internationalen Zentrums für Studien des Gewaltextremismus und wirkt nebenamtlich als Gastprofessor an der Georgetown University School of Medicine. Im Rahmen ihrer Studien hat sie über 600 Gespräche mit Terroristen, deren Familien und Helfern geführt. In den vergangenen zwei Jahren lag ihr Schwerpunkt auf Mitgliedern der islamischen Miliz „Islamischer Staat“.

Abu Mansour al Maghrebi bezeichnet sich als „Emir“ – also Führungsmitglied vergleichbar einem Kommandeur  – des Islamischen Staats. Laut seiner Eigendarstellung stammt er aus Marokko, ist Elektroingenieur und kam 2013 nach der US-Intervention im Irak zum IS, weil er sich dem internationalen Kampf gegen die Gegner des Islam, angeführt von den USA und unterstützt durch die Europäer, anschließen wollte. Er reiste von Casablanca über Istanbul in das syrische Idlib, wo zu diesem Zeitpunkt die ersten bewaffneten Konflikte zwischen den beiden radikalislamischen Milizen alNusra und Daesh/IS ausgefochten wurden.  Dort schloss er sich dem IS an und stieg innerhalb der Hierarchie nach oben. Mansour wurde jüngst von der syrisch-kurdischen YPG inhaftiert und nach Bagdad überstellt.

Der MIT – Millî İstihbarat Teşkilâtı – ist der türkische Inlandsgeheimdienst. Er gilt in Kreisen der westlichen Dienste als eigentlicher Drahtzieher des angeblichen Putsches gegen Erdogan mit dem Ziel, potentiell vom türkischen, an die NATO angebundenen Militär ausgehende Gefahren für die Muslimbruderschaft des Präsidenten Erdogan ebenso auszuschalten wie die islamische Konkurrenz der Gülen-Bewegung. Der MIT stand ebenfalls im Mittelpunkt eines Berichts der türkischen Zeitung Cumhurriyet im Jahr 2015, der aufzeigte, dass die Türkei islamische Milizen in Syrien mit Waffenlieferungen unterstützte. Die Türkei bestätigte die Richtigkeit dieser Darstellung, indem sie den damaligen Chefredakteur Can Dündar wegen Geheimnisverrats anklagte und verurteilte.

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Das Gespräch

Speckhard traf Al Mansour im Februar 2019 zu einem fünfstündigen Gespräch im Irak. Die Kernaussagen veröffentlichte sie gemeinsam mit Ardian Shajkovci am 18. März 2019 bei „Homeland Security Today“, der Plattform der „Government and Technologies Services Coalition“ des früheren US-Bundesministers für Innere Sicherheit, Michael Chertoff. HSToday sieht seine Aufgabe darin, Informationen und Diskussionen zur Situation der Inneren Sicherheit der USA zu veröffentlichen, um so Gefahren von den USA abzuwenden. Die Plattform agiert als Non-profit-Organisation.

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Abu Mansour beschreibt seine Aufgabe

„Meine Aufgabe diente anfangs vor allem dazu, auf der syrischen Seite der Grenze den ständigen Strom fremder Kämpfer über die Türkei nach Syrien zum IS zu organisieren. Hierzu war es notwendig, für den Islamischen Staat die Verbindung zum türkischen Geheimdienst zu pflegen.  In Raqqa war ich später dann zuständig für die internationalen Beziehungen.“

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Die IS-Befehlskette

Mansour bekam seine Befehle unmittelbar von Mohamed Hodoud, einem Iraker. Der gehört laut Mansour zu den höchsten Autoritäten des IS. Den Führer Abu Bakr al Baghdadi habe er einmal kurz gesehen, was ein seltenes Privileg sei.

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Der Zustrom fremder Kämpfer

„Im Zeitraum 2014/15 kamen ungefähr 35.000 fremde Kämpfer. Davon aus Tunesien mindestens  13.000. 4.000 waren es aus Marokko. Ebenso viele kamen aus Europa. Aus Libyen kamen nur 1.000, weil es dort eine eigene IS-Front gibt.“ Später gingen die Zahlen zurück. Mansour schätzt die Gesamtzahl auf ungefähr 40.000.

Bei der Ankunft wurde schriftlich notiert, aus welchen Ländern die Kämpfer kamen, über welche Ausbildung und Fähigkeiten sie verfügten. Danach richtete sich ihr künftiger Einsatz.

Zur Überführung stand auf türkischer Seite ein Netzwerk von Helfern bereit, von denen die meisten vom IS für ihre Dienste bezahlt wurden. Sie brachten die Kämpfer von Istanbul in Grenzstädte wie Gaziantep, Antakya, Sanliurfa und andere. Die meisten dieser Helfer seien nicht ideologisch an den IS gebunden gewesen – sie hätten ihre Jobs für Geld gemacht. Gleichwohl gäbe es in der Türkei „viele, die sich mit den Zielen des IS identifizieren“. Sie hätten ihren Eid auf den IS geschworen, es gäbe aber (derzeit) keine bewaffneten Gruppen in der Türkei.

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Ausbildung und Ideologie

Rekruten erhielten grundsätzlich eine Ausbildung an Waffen und in Militärtaktik. Obligatorisch war das „Shariah Training“, bei dem den Rekruten die „ISIS Takfir Ideologie“ eingegeben wurde. Im Mittelpunkt dieser faktischen Gehirnwäsche steht die Implementierung der Ideologie, dass es gerechtfertigt ist, Gewalt gegen „Häretiker, Ungläubige und ‚fellow muslims‘“ anzuwenden. Unter „fellow muslims“ versteht der IS alle Muslime, die sich nicht vorbehaltlos zu seinem wortgetreuen Koranverständnis bekennen.

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Märtyrer und Schläferzellen

Von vornherein gab es unter den Rekruten welche, die bewusst als „Märtyrer“ den Opfertod gehen wollten. Für sie unterhielt der IS spezielle Trainingskamps, die in Raqqa koordiniert wurden. Während Mansours Aufgabe an der türkischen Grenze kamen ungefähr 5.000 Personen, die als Selbstmordattentäter  eingesetzt werden wollten. Der Zustrom an Märtyrern ließ nach, nachdem der IS sich territorial etabliert hatte. War vor 2014 jeder zweite Rekrut bereit, den Märtyrertod zu wählen, so sank die Zahl später auf unter 20 Prozent.

Darüber, wie viele Rekruten als Schläferzellen zurück in ihre Herkunftsländer geschickt wurden, macht Mansour keine Angaben: „Das war Raqqas Job.“ Er bestätigt aber, dass solche Schläferzellen gezielt ausgebildet und dann zurückgeschickt wurden. Nicht jeder Heimkehrer sei aber ein Schläfer: „Viele hatten einfach keine Lust mehr. Ihnen missfiel die Situation und sie verließen den IS.“

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Kooperation mit der Türkei

„Es gab Vereinbarungen und Absprachen zwischen dem IS und dem türkischen Geheimdienst.  Ich hatte zahlreiche Treffen mit Vertretern des MIT.“ Es sei dabei vor allem um die Möglichkeit gegangen, wie an der Grenze zu verfahren sei, sowie um die medizinische Versorgung von IS-Kämpfern in der Türkei.

Die Gespräche hätten sowohl mit MIT-Mitarbeitern als auch mit türkischem Militär stattgefunden. Die meisten Gespräche – zeitweise wöchentlich – seien in türkischen Militärstützpunkten nahe der Grenze erfolgt. Zu einigen Gesprächen fuhr der IS-Vertreter nach Ankara und Gaziantep. Die Wahl des Treffpunkts hing von den jeweiligen Gesprächsinhalten statt – davon, was aktuell anlag.

Die Gespräche in Ankara hätten mit Vertretern der türkischen Regierung stattgefunden. „Ich passierte die Grenze und sie ließen mich hinein. Die Türken sandten mir grundsätzlich ein Fahrzeug, das meine Sicherheit garantierte.“

Geld sei zwischen IS und der offiziellen Türkei nicht geflossen, aber es sei eine Beziehung zum gegenseitigen Nutzen gewesen. Ein Nutzen der Türkei sei gewesen, mit dem IS südlich der Grenze jemanden zu haben, der Kurden und Syrer im Zaum hält.

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Die medizinische Versorgung in der Türkei

„Krankentransporte sind ungehindert in die Türkei und heraus gefahren. Es gab die Absprache, dass die Türkei unsere Kämpfer behandelt, ohne nach Pass und Herkunft zu fragen. Die Grenzen waren offen. Wurde eine Person verwundet, kam sie in ein Hospital in Syrien. Das schickte ihn in einem Auto an die Grenze. Dort wartete bereits die türkische Ambulanz auf den Mann. Es gab Ärzte, die mochten Bashar (Anm: Al Assad) nicht. Sie behandelten unsere Leute. Der MIT war über jede kritische Situation unterrichtet und schickte die Ambulanzen an die Grenze. Es gab dort auch Krankenhäuser. Kritische Fälle wurden sofort dort behandelt. Die anderen wurden vom MIT je nach Notwendigkeit über die gesamte Türkei verteilt. Überall gab es Ärzte, syrische und türkische, die daran interessiert waren, uns zu helfen. Gab es unmittelbar an der Grenze keine Möglichkeit zu helfen, schickte man die Kranken zur Spezialbehandlung in die Türkei.“

Die Kosten der Behandlung habe der IS übernommen, jedoch gebe es auch Krankenhäuser, die die Behandlung der Kämpfer umsonst machten. Auch Opfer von Bombenangriffen seien so behandelt worden – „das ist Routine“.

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Verhandlungen um Wasser

Die Wasserversorgung war für den IS von zentraler Bedeutung. Laut Mansour gab es zwischen der Türkei und Syrien vor dem Krieg eine Vereinbarung, wonach die Türkei pro Sekunde 400 Kubikmeter Euphrat-Wasser nach Syrien fließen lässt. Nach Kriegsbeginn wurde das auf 150 Kubikmeter gedrosselt. Nach den Verhandlungen zwischen der Türkei und dem IS im Jahr 2014 seien dann wieder 400 Kubikmeter durchgelassen worden. „Wir benötigten Wasser für die Energieerzeugung und mehr noch die Landwirtschaft.“

Als Gegenleistung habe der IS der Türkei zugesichert, dort nicht mit Gewalt zu agieren, die Türkei nicht zum Schlachtfeld zu machen. Es habe einen Zustand der Neutralität gegeben: „Die Türkei war nicht unser Feind und nicht unser Freund.“ Aber sie hatte Ruhe vor Anschlägen und Übergriffen.

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Die türkischen Ziele

Es gehe der Türkei nicht mehr nur darum, die kurdischen Gebiete südlich der Grenze unter ihre Kontrolle zu bringen: „Sie wollen den gesamten Norden, von Kessab (nördlichster Punkt Syriens) bis Mosul. Das ist die islamistische Ideologie Erdogans. Das ist das, was die türkische Seite uns sagte: Sie wollen den gesamten Norden. Wir sprachen darüber, was Erdogan öffentlich sage, und was er tatsächlich wolle. Dieser Teil Syriens ist Teil des Osmanischen Staates. Vor den Vereinbarungen in Folge des zweiten Weltkrieges waren Aleppo und Mosul Teil des Türkisch Osmanischen Imperiums. Das Sykes-Picot-Abkommen ist auf 100 Jahre gezeichnet worden. In unseren Treffen sprachen wir über die Wiederherstellung des Osmanischen Reichs. Das war die türkische Vorstellung.“

Mansour habe gleichwohl den Eindruck gehabt, dass es sich bei diesen Expansionsplänen vorrangig um die Vision Erdogans handele. Nicht alle Regierungsmitglieder würden diese Ziele teilen. Einig seien sie sich darin, dass sie versuchen werden, die PKK und die Kurden niederzuwerfen. „Sie sagten: Wir fürchten die Einheit der Kurden und dass sie einen kurdischen Staat errichten werden.“

Anmerkung: Hier offenbart sich Mansours mäßige Bildung: Er meint den Ersten Weltkrieg und das Abkommen von Lausanne. Bei dem Sykes-Picot-Abkommen handelt es sich um eine geheime Absprache zwischen dem Vereinigten Königreich und Frankreich des Jahres 1916, nach dem die Osmanischen Gebiete Syrien-Irak-Palästina-Jordanien zwischen die beiden Staaten aufgeteilt wurden. Die angeblich auf 100 Jahre begrenzte Bindungswirkung folgt einer in der Türkei gepflegten Legende, wonach die Nachkriegsvereinbarung von Lausanne, mit der die Nationaltürken auf erhebliche Territorien verzichten mussten, jedoch die griechischen und kurdischen Gebiete Anatoliens zugeschlagen bekamen, angeblich auf eben jene 100 Jahre begrenzt sei und die Türkei ab 2023 legal Anspruch auf die griechische Ägäis und auf die syrisch-irakischen Territorien erheben kann. Tatsächlich verfügt der Vertrag von Lausanne über eine solche Befristung nicht.

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Die Türkei, die NATO und die EU

Mansour: „So lange sie (die Türkei) ein NATO-Staat ist, können sie die NATO nicht gegen sich aufbringen. Daher können sie der Situation nicht unmittelbar begegnen, doch sie wollen die kurdische Gemeinschaft vernichten und bedienen sich in dieser Situation des IS.“

Seit 2014 habe die Türkei versucht, mit dem Westen ein doppeltes Spiel zu spielen. Man habe den IS-Kämpfern gestattet und es ihnen bewusst leicht gemacht, über die Türkei nach Syrien einzureisen, gleichzeitig aber so getan, als würde man dieses unterbinden. Dazu gab die türkische Seite gezielt Tipps. „Unsere Kämpfer sollten nicht mehr in Gruppen kommen und keine langen Bärte tragen. Das sei zu auffällig. Beispielsweise die EU-Jungs waren mit ihren Bärten sehr auffällig. Sie sollten nur nachts kommen und einzeln über die Grenze gehen. Sie könnten sich auch unauffällig unter syrische Gruppen mischen. Bei Arabern sei das aber egal, die fielen nicht auf.“

Es sei insgesamt leichter gewesen, von der Türkei nach Syrien zu kommen als umgekehrt, weil der MIT jede Grenzbewegung kontrolliert habe.

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(K)ein Treffen mit Erdogan

Bei einem der Besuche Ankaras mit hochrangigen Offiziellen der türkischen Sicherheitsdienste habe einer der Geheimdienstoffiziere Mansour wissen lassen, der türkische Präsident Erdogan möchte ihn gern privat empfangen. Dazu sei es jedoch nicht gekommen. Jedoch sei Mansour bei seinen Ankara-Besuchen immer in einem speziellen Gästehaus des Geheimdienstes untergebracht worden, hätte sich ständig unter dem Schutz des MIT befunden und in Ankara frei bewegen können.

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Der Nutzen des IS

„Der große Nutzen, den Dawlah (IS) zieht, ist es, dass die Türkei uns den Rücken deckt. Unsere Grenze zu ihnen ist ungefähr 300 Kilometer lang. Die Türkei hielt uns einen Weg offen für Medikamente, Essen – so viele Dinge erreichten uns im Namen der Hilfe. Die Tore waren offen.“

Direkte Waffenlieferungen von der Türkei habe es allerdings nicht gegeben – das sei auch nicht nötig, da der IS Waffen von allen Seiten erhielt (und erhält). Die Kämpfer der SDF (Syrian Democratic Forces) würden ihre Gewehre für eine Packung Zigaretten tauschen. Zahlreiche „mafias“ und andere Gruppen hätten mit dem IS Waffen gehandelt.

Auch habe der MIT dafür gesorgt, dass rund 500 gefangene IS-Kämpfer aus türkischen Gefängnissen entlassen wurde und wieder in Syrien kämpfen konnten.

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Womit der IS bezahlt

„In Syrien gab es genug Öl, um Waffen und alles andere zu bezahlen. Unsere Einkünfte aus Ölverkauf lagen bei 14 Millionen Dollar im Monat – die Hälfte davon ist mehr als genug, davon die Waffen zu bezahlen.“ Das sei aber noch wenig im Vergleich zur Türkei, die für eine einzige Schlacht schnell 10 Millionen Dollar ausgebe.

Das meiste Öl sei in die Türkei gegangen, nur wenig an das Bashar-Regime. Man musste dazu keine Verhandlungen mit der türkischen Regierung führen – der Verkauf geschah spontan. Viele in der Türkei hätten daran verdient – auch Erdogans Sohn. Die Lieferung des Öls sei aus der Türkei von den Käufern organisiert worden.

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Zum Abschluss

Es ist uns nicht möglich, die Aussagen des Abu Mansour darauf zu prüfen, ob sie den Tatsachen entsprechen. Jedoch decken sie sich in vielfältiger Weise mit Erkenntnissen aus unterschiedlichsten Quellen und Analysen, die über die Situation im Nahen Osten erstellt wurden.

Möglich, dass Abu Mansour das eine oder andere erfunden hat, um sich wichtiger zu machen, als er tatsächlich war. Vielleicht auch hat er manches – beispielsweise bei den „Schläferzellen“ – weniger dramatisch dargestellt, als es tatsächlich ist. Zumindest jedoch sind seine Schilderungen der Kontakte mit der Türkei und dem türkischen Geheimdienst MIT teilweise derart detailgenau, dass kaum Zweifel daran herrschen können, dass es diese Kontakte gegeben hat.

Unverkennbar ist: Die Türkei spielt ein doppeltes Spiel. Sie hat versucht, die Terroristen des Islamischen Staates als eigene Hilfstruppen bei der Übernahme der nördlichen Regionen Syriens und des Irak zu instrumentalisieren. Sie hat auch versucht, die vor ihren Türen lauernde Gefahr des radikalislamischen Terrors aus der Türkei herauszuhalten – und dafür offensichtlich bewusst und zielorientiert gegen die Interessen ihrer NATO-Verbündeten agiert, die zeitgleich gegen den IS kämpften und dafür Opfer brachten.

Sollte das, was Abu Mansour erzählt, auch nur einen Kern an Wahrheit in sich tragen, dann kann diese Türkei kein Verbündeter mehr sein. Sie kann nicht einmal mehr ein Partner sein – und schon gar nicht Anwärterstaat für die EU. Denn sie hat kontinuierlich Verrat begangen an ihren westlichen Verbündeten, die sie nur zu ihrem eigenen, unmittelbaren Vorteil missbraucht.

©2019 spahn

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